Bildung

Natürlich sind uns, als Basisgruppe im universitären Kontext, Bildungsthemen ein ganz besonderes Anliegen. Wir fordern daher:

  • Nicht-Wiedereinführung allgemeiner Studiengebühren und freier Zugang zu den Universitäten.
    Wir treten vehement gegen Anstrengungen zur Wiedereinführung von Studiengebühren an österreichischen Unis und für rechtliche Schritte gegen rechtswidrige Studierendenbelastungen ein.
  • Beibehaltung/Schaffung einer freien Studieneinteilung
    Ein weiteres unserer Anliegen ist es sich gegen die Verschulung der Universitätslehre durch Studieneingangsphasen und anderer gleichwertiger "Lösungen" zu stellen. Wir sind für eine freie Einteilung des Studiums und Selbstbestimmung für Studierende. Das heißt konkret: Weg mit der verpflichtenden Studieneingangsphase!
  • Sanktionsmechanismen/Umgehungsmechanismen bei nicht angebotenen Prüfungen oder zuwenigen Prüfungsplätzen
    Zu oft passiert es dass es für Prüfungen entweder nicht genügend Prüfungstermine oder auch zu wenig Prüfungsplätze angeboten werden. Dass es mittlerweile im TISS eine "unendliche" (9999 Plätze) Warteliste gibt, ist ein Schritt in die richtige Richtung, uns aber nicht genug. Wir fordern unbegrenzte Platzanzahl bei Prüfungen - dass dies ohne Probleme funktionieren kann beweisen bereits mehrere Institute die dieses Service anbieten. Vor allem der von Seiten der Lehrenden immer wieder kritisierte geringen "Abmeldemoral" bei Prüfungen, könnte hiermit entscheidend entgegen gewirkt werden, da es keinen "Kampf" um die wenigen angebotenen Prüfungsplätze mehr geben würde.
  • Resourcen für alle Studierende zugänglich machen
    Unserer Ansicht nach sollten Unterlagen und Ressourcen von Lehrveranstaltungen allen Studierenden der Universität auch online zugänglich gemacht werden. Wenn es schon eLearning-Systeme wie TUWEL gibt, welche die Verbreitung von Ressourcen vereinfachen/verbessern können, so sollte von diesen neuen Möglichkeiten auch Gebrauch gemacht werden, und nicht so wie jetzt, interessierte Studierende mittels Passwörter ausgesperrt werden.
  • Reform des Bildungswesens
    Die Einsparung von schulautonomen Tagen kann keine Lösung zu den Problemen unseres Bildungssystems zu sein. Wir fordern eine umfassende Reform, die unter anderem die Einführung einer Gesamtschule für alle 6-15 jährigen mit sich bringt. Künstliche Elitenbildung im Alter von 9-10 Jahren führt nur dazu das Kinder/Jugendliche auf einem schulischen Abstellgleis landen und ihre Talente ungenützt bleiben. Eine weitere Verbesserung des Schulsystems wäre das Weggehen von den starren Lehrplänen hin zu einem System mit modularerem Aufbau, um individuelle Bedürfnisse und Interessen besser fördern zu können. Dem "Einheitsbrei" der im momentan Schulsystem vorherrscht, könnte somit entgegengewirkt werden - hin zu einem System das für alle die gleichen Chancen, aber   wo notwendig auch individuelle Förderungen bringt.